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15. April 2026

Einigung mit Osttiroler Gemeinden

Die Austrian Power Grid und die Kärnten-Netz-Gesellschaft möchte mit dem Stromprojekt "Netzraum Kärnten" die Infrastruktur auch in Osttirol nachhaltig verbessern.

Mit 26 Gemeinden wurde die Stromtrasse bereits fixiert. Screenshot: APG

Beschreibung

Das Stromnetz zwischen Lienz und Obersielach in Unterkärnten soll auf einer Länge von fast 200 Kilometern mit einer neuen 380-kV-Stromverbindung zusammen mit einer bestehenden 110-kV-Verbindung für die Anforderungen der nächsten 100 Jahre fit gemacht werden.

Okay aus vielen Gemeinden

Seit einigen Monaten läuft dieses Projekt schon. Mit 26 von 36 Gemeinden, darunter auch Lienz, Nikolsdorf, Nussdorf-Debant, Dölsach und Oberdrauburg, wurde bereits die neue Stromtrasse fixiert. Einige Gemeinden möchten den Trassenverlauf im Gemeinderat beschließen. Geologische Untersuchungen werden jetzt durchgeführt. Der Großteil der Trasse ist schon fixiert und soll möglichst weit weg von Siedlungen verlaufen. Ca. zwei Drittel der Trasse verlaufen im Wald.

Keine Probleme für die Gesundheit

Laut Umweltmedizinern gebe es keine Probleme für die Gesundheit der Menschen durch solche niederfrequenten elektromagnetischen Felder. Aktuell geltende Grenzwerte würden ein hohes Schutzniveau bilden.

Kritik aus Osttirol

Das Projekt wird in Osttirol unterschiedlich wahrgenommen. Eine Bürgerinitiative hat sich gegen den Ausbau der 380-kV-Leitung gebildet. Die Austrian Power Grid zeigt sich in einer Aussendung bereit, die BürgerInnen bei Veranstaltungen über das Stromprojekt zu informieren.

 

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