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02. April 2026

Kelag tätigte höchste Investitionen seit Bestehen

Die Kelag veröffentlichte das Konzern-Ergebnis von 2025 indem der Energiebereitsteller das höchste Investitionsvolumen in seiner 100-jährigen Unternehmensgeschichte umsetzte.

Zu den Investitionen gehören auch Maßnahmen an den Kraftwerken im Mölltal. Foto: Kelag

Das Gesamt-Konzernergebnis sank 2025 um rund 20 Prozent auf rund 350 Mio Euro. Im Jahr 2024 waren es noch 438 Mio gewesen. Der Umsatz belief sich auf rund 1,8 Milliarden Euro. Was den Energiemarkt betrifft, so war der Absatz bei Haushaltskunden infolge der höheren Eigenversorgung leicht rückläufig. Im Bereich der Wärmeversorgung stiegen die Absatzmengen witterungs- und ausbaubedingt. Die Stromerzeugung fiel infolge der unterdurchschnittlichen Wasserführung geringer aus und mit den niedrigeren Absatzpreise wirkten sich auf das Ergebnis aus, teilte die Kelag mit. Für 2026 plant die Kelag ein weiteres Rekord-Investitionsprogramm von rund 550 Mio Euro für den Ausbau erneuerbarer Energien, der Netzinfrastruktur und der Wärmeversorgung.

Viele Projekte in Oberkärnten

„Die geopolitischen Entwicklungen zeigen, wie verletzlich Europa bei Energieimporten weiterhin ist. Umso wichtiger sind Investitionen in Versorgungssicherheit und Energieunabhängigkeit“, sagt Kelag-Vorstand Danny Güthlein. Als Beispiele für Investitions- und Instandhaltungsprojekte im Bereich Wasserkraft nennt die Kelag die Sanierung und Effizienzsteigerung von Maschinensätzen in den Kraftwerken Außer- und Innerfragant, die Vorarbeiten am Projekt Schwallausgleichskraftwerk Kolbnitz, die Erhöhung des Wurtenspeichers im Mölltal sowie die Errichtung des Kraftwerks Hammer im Lavanttal. Mit den Vorarbeiten für die Projekte „110 kV Netzerneuerung Mittelkärnten“ und „Netzraum Kärnten“ gemeinsam mit der APG wurden 2025 wichtige Projekte initiiert oder abgeschlossen.

 

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