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02. April 2026

Ein Postler, der vielen ans Herz gewachsen ist

In Mallnitz ging ein Urgestein in Pension: Postler Gottfried Reinsperger geht nun nur mehr privat von Haus zu Haus.

Gottfried Reinsperger mit Enkerl. Fotos: Gemeinde Mallnitz

Wenn ein ganzes Dorf zusammenkommt, um „Servus“ zu sagen, dann muss es sich um eine besondere Persönlichkeit handeln. Kürzlich wurde in Mallnitz ein Mann gebührend in den Ruhestand verabschiedet, der für viele mehr war als nur ein Zusteller: Gottfried Reinsperger. Mit einem großen Fest der örtlichen Vereine, zahlreicher Bürger und Bgm. Günther Novak mit seinen „Vizes“ Anton Glantschnig und Erwin Truskaller wurde der langjährige Postbedienstete in den wohlverdienten neuen Lebensabschnitt begleitet. Gottfried’s Karriere bei der Post begann bereits im Jahr 1992 in Spittal. Drei Jahre später, 1995, übernahm er sein „Revier“ in Mallnitz – und blieb. Über ein Vierteljahrhundert lang war er bei Wind und Wetter ein verlässlicher Ankerpunkt für die Mallnitzer Bevölkerung. Der Postler war bekannt für seine Hilfsbereitschaft und hatte stets ein offenes Ohr für die Sorgen und die Nöte der Mallnitzer. In diesen all den Jahren sammelten sich unzählige Geschichten an, die den „Postler-Alltag“ mal kurios, mal tief berührend gestalteten. Was macht der Postler außerhalb des Dienstes? Als leidenschaftlicher Musikant bereichert er zusammen mit Gattin Elisabeth oft das gesellschaftliche Leben und als versierter Laienschauspieler der Spielgemeinschaft Pusarnitz stellt er immer wieder sein humorvolles und darstellerisches Talent unter Beweis. Mit dem symbolischen „letzten Stempel“ verließ ein Original die Mallnitzer Postbühne, dem „seine“ Gemeinde nur das Beste für den weiteren Lebensweg wünschte.

 

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